v.l.n.r.: MdL Markus Reichhart, die Bürgermeister Heinrich Seißler (Königsmoos), Günter Gamisch (Ehekirchen), Bezirksrat Klaus Brems, FW-Ortsvorsitzender Karlshuld Franz Lehmeier, 2. Bürgermeister Karlshuld Benno Baur und Bürgermeister Albin Kaufmann (Burgheim) trafen sich in Burgheim

Den FREIEN WÄHLERN und Markus Reichhart liegt die stärkere Berücksichtigung der Belange der Kommunen in der Landespolitik sehr am Herzen. Deshalb traf sich Reichhart am 4. Oktober mit Bürgermeistern aus seinem Stimmkreis Ingolstadt-Neuburg zum Austausch.

Reichhart berichtete unter anderem über den Stand der Breitbandausbau-Förderung. Ein kommunalpolitisch hochsensibles Thema. Die Bürgermeister halten die Ausbaumaßnahmen für besonders wichtig und eilig. Sie bemängelten, dass viele bereits fertige Planungen nicht umgesetzt werden könnten. Reichhart kritisierte die Haltung der Staatsregierung: "Seit nunmehr neun Monaten gibt es in Bayern kein Förderprogramm für die Zukunftstechnologie Breitband mehr. Für das lautstark angekündigte Hochgeschwindigkeitsprogramm 2012 wurde noch kein Cent investiert, obwohl die Mittel dafür im Haushalt bereitstehen." Die Staatsregierung gebe Versprechen in Millionenhöhe ab, die sie nicht einhalte.

Ein weiteres Thema war der Entwurf des Landesentwicklungsprogramms (LEP). Der Landtagsabgeordnete stellte den Entwurf des LEP der Staatsregierung vor. Die Bürgermeister merkten bei der Diskussion darüber an, dass die Neuordnung des LEP schwer durchschaubar sei. Aus Sicht kleinerer Gemeinden sind die Vorgaben oft zu unklar gefasst und stellen keine Unterstützung der Position des ländlichen Raumes dar.

Zudem trugen die Kommunalpolitiker die Bitte an Reichhart heran, sich für Änderungen beim Straßenausbauplan einzusetzen. Es gelte die Prioritätenliste zu überdenken. Reichhart stimmt darüber ein, dass der Ausbau von Kreisstraßen eine ebenso wichtige Infrastrukturmaßnahme ist für die Entwicklung des ländlichen Raums ist, mindestens so wichtig wie der Ausbau der Breitbandversorgung.