Fraktionschef Aiwanger zu Besuch in Ingolstadt

von links: Michael Bauer (Audi AG), MdL Eva Gottstein (Eichstätt), Wenzel Smidl (Audi AG), FREIE WÄHLER-Vorsitzender Hubert Aiwanger (Rottenburg) sowie MdL Claudia Jung (Gerolsbach) und MdL Markus Reichhart (Ingolstadt).

Aiwanger: Audi-Standort Ingolstadt ist zukunftsfähig aufgestellt

Abgeordnete der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion haben am Montag den Automobilbauer Audi am Stammsitz in Ingolstadt besucht. Der Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger informierte sich mit seinen Landtagskolleginnen Eva Gottstein und Claudia Jung sowie den MdLs Markus Reichhart und Thorsten Glauber in einem persönlichen Gespräch mit Vertretern der Firmenleitung der Audi AG über deren Aktivitäten in den Bereichen der Forschung und Entwicklung neuer Technologien. Weiterer Themenschwerpunkt waren die Bereiche Personalplanung und Beschäftigungssicherung.

Am Standort Ingolstadt beschäftigt Audi 32.000 Mitarbeiter. Diese Arbeitsplätze und auch der Standort Neckarsulm gelten als sicher. Der Autohersteller spricht nicht von einem Fachkräftemangel, sondern stellt eher eine Fachkräftelücke fest. Es gebe einen Bedarf an Spezialfachkräften, welcher vom Markt nicht mehr gedeckt werde, hieß es. Die Ausbildung der jungen Mitarbeiter werde, wie schon in den letzten Jahren, qualitativ noch anspruchsvoller und umfassender werden. Benötigt werden daher in hohem Maße Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss als Mindestvoraussetzung im Unternehmen. Die Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER will sich insbesondere dafür einsetzen, dass für Berufstätige ein berufsbegleitendes Studium besser mit dem Job vereinbar wird und somit Arbeitgeber wie auch Angestellte mehr als bisher von dieser Möglichkeit der Weiterbildung profitieren können. Aiwanger: „Die Schaffung von mehr berufsbegleitenden Teilzeitstudiengängen wäre ein geeignetes Mittel. Gerade ein Unternehmen, dessen Kernkompetenz die ständige Innovation ist, muss jederzeit auf bestmöglich qualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen können. In den Bereichen Forschung und Entwicklung muss Audi einen sehr hohen Innovationsgrad garantieren können. Die große Zahl qualifizierter Arbeitsplätze in der Region Ingolstadt ist daher auch Motor für das Wirtschaftswachstum von Audi selbst.“

Notwendig für die Erhaltung der Attraktivität des Standortes Ingolstadt sei, neben einer weiteren Steigerung der Effizienz des ÖPNV auch die Schaffung sowie der Erhalt von preiswertem Wohnraum. Bei einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Automobils und insbesondere dessen Antriebsformen wie Elektromotor, Gasantrieb oder Bio-Treibstoffen, äußerten die Audi-Vertreter abschließend ihren Wunsch, dass die Landespolitik „klare Leitplanken“ für die Zukunft der Mobilität installiert.