Vorsprung Bayern: Betriebliche Weiterbildung

v.l.: MdL Markus Reichhart (FREIE WÄHLER), MdL Erwin Huber (CSU), Karin Kekulé (Moderatorin), MdL Julika Sandt (FDP), MdL Dr. Thomas Beyer (SPD), MdL Simone Tolle (Grüne) und Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer des vbw)

...unter diesem Titel firmierte am 1. Juni ein Kongress des vbw (Verband der Bayerischen Wirtschaft). Teil der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion mit den Vertretern aller fünf Landtagsfraktionen. Für die FREIEN WÄHLER stellte MdL Markus Reichhart die Positionen seiner Fraktion zum Thema Betriebliche Weiterbildung vor.

So machte Reichhart klar, dass die FREIEN WÄHLER im schulischen Bereich auf kleinere Klassen, eine größere Aufmerksamkeit für die Berufsschulen und eine bessere Weiterbildung von Berufsschullehrern setzen. 

Weiterbildungsmaßnahmen sollen laut Reichhart auch mit dem Ziel der Selbstständigkeit dienen, gerade was die Meister- und Technikerausbildung betrifft. Zudem müssten Mitarbeiter ihren Betrieben erhalten bleiben. Dies gelinge möglicheweise durch die Ausbildung zu Fach- bzw. Betriebswirten. Dabei sollen die Hürden für berufliche Weiterbildung so gering wie möglich gehalten werden. Berufsbegleitende Studiengänge sind zu fördern.

Reichhart betonte, dass vor allem die Kleineren und Mittleren Unternehmen (KMU) mehr von Weiterbildungsmaßnahmen profitieren sollen. Weil KMU - im Gegensatz zu Großunternehmen - nicht ausreichende Mittel für berufliche Bildungsprojekte aufbringen können, müssten diese speziell gefördert werden. Dabei dürfe man den ländlichen Raum nicht aus den Augen verlieren, in dem die KMU das Rückgrat der Wirtschaft darstellen.

Der Fördermitteldschungel müsse dringend verinfacht werden fordert der Landtagsabgeordnete. Beispiele von Fördermöglichkeiten sind unter anderem Meister-Bafög, Bildungsgutscheine und Weiterbildungssparen.

Zudem wiederholte Markus Reichhart die Forderung der Anerkennung der Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildungsabschlüsse.