Entspannung bei der Ingolstädter Polizei

v.l.n.r.: Klaus Bittl (DPolG), MdL Markus Reichhart, Peter Heigl (Dienststellenleiter PI Ingolstadt)

Die schlimmsten personellen Engpässe scheinen bereinigt, das ist die positive Nachricht, die Markus Reichhart bei seinem Besuch in der Polizeiinspektion Ingolstadt empfing.

Dienststellenleiter Peter Heigl überbrachte Reichhart die neuen Personalzahlen, verwies aber auf die gleichwohl angespannte Lage, in der sich die Schanzer Polizei befindet. Heigl sagte, die Aufgaben der Polizei seien in dem Umfange gewachsen wie die Bevölkerungszahl. Die Zahl von Großveranstaltungen sei dabei ebenso bedeutend wie der ständige Austausch der Bevölkerung durch Zu- und Wegzug. Durch sie entstehe neues bzw. zusätzliches Konfliktpotenzial.

Heigl betonte bei dem Gespräch, dass außerdem die Schwere der Delikte immer noch ein großes Problem darstellten. "Die Stadt kommt auch nicht mehr wirklich zur Ruhe, da die Sperrzeitenregelung der Stadt und den Menschen nur wenig Pause gönnt." Dies sei eine Herausforderung für die Polizeibeamten.

Auch Klaus Bittl, Vorsitzender des Kreisverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), war bei dem Gespräch anwesend und trug viel zum besseren Verständnis der Sicht der Polizeibeamten bei.

Markus Reichhart - den das Thema insbesondere aus der Sicht des Stadtrats interessierte - freute sich über die personelle Entwickung, versprach jedoch zugleich, schwierigere Aspekte ernst zu nehmen und weiter zu verfolgen.