Im Gespräch mit den Auszubildenden und Geschäftsführern

Markus Reichhart MdL (links) unterhält sich mit Elektromeister Johann Lobmeier (rechts), dem Geschäftsführer der Hepberger Lobmeier Elektrotechnik GmbH. Bei dem Besuch auf der Baustelle in Ingolstadt ist Muhammed (17), Auszubildender im 2. Lehrjahr, dabei und berichtet über seine Erfahrungen in Berufsschule und Betrieb.
Obermonteur Armin Hermann (2. v. re.) ist auch dabei
Bei der Schlosserei Uhlmann erkundigt sich Reichhart bei Geschäftsführer Dieter Uhlmann und dem Auszubildenden im ersten Lehrjahr Erwin (16) ebenfalls über die Ausbildungssituation.

Der Landtagsabgeordnete Markus Reichhart nutzte den „Bayerischen Tag der Ausbildung“ am 4. Juli zur Besichtigung zweier Betriebe, um mit den Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Die Firma Elektro Lobmeier aus Hepberg hat einen Auftrag auf einer Ingolstädter Baustelle, die der Abgeordnete am Vormittag besuchte. Nachmittags war er bei der Schlosserei Uhlmann.

Auf Nachfrage bei den jungen Lehrlingen wurde festgestellt, dass die Berufsschule viel Einsatz erfordert. Dieser lohne sich aber, meinte Reichhart. Schließlich lerne man für sich selbst. Sollten die Anforderungen der Berufsschule zu groß sein, könne auf bewährte Unterstützungsmaßnahmen zurückgegriffen werden wie die Kolping-Akademie.

Angesichts des Fachkräftemangels bei gleichzeitig guter Auftragslage seien die Aussichten und Bedingungen für das Ergreifen eines handwerklichen Berufes optimal. Auch wenn die Industrie in der Region 10 einen erheblichen Konkurrenzdruck bei der Suche nach Nachwuchskräften aufbaue, seien die mittelständischen Unternehmen eine gute Alternative für die jungen Menschen.

Die Leistungsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen gerade in der Region zeigt für Markus Reichhart dass sich der hohe Aufwand schon bei der Ausbildung von jungen Menschen auszahlt. Beispielsweise besteht etwa ein Drittel der Angestellten der Schlosserei Uhlmann aus Auszubildenden. Damit leistet der Betrieb einen prozentual größeren Beitrag als die meisten Industriebetriebe. Dies zeige wie wichtig der Mittelstand mit seiner hohen Ausbildungsquote für ein funktionierendes Wirtschaftssystem ist, so Reichhart abschließend.