Know-How-Transfer: Politik - Wirtschaft

MdL Markus Reichhart (re.) mit den Wirtschaftsjunioren (v.r.n.l.) Chris Payr (Landesvorsitzender 2011), Peter von der Grün und zwei weiteren Teilnehmern am Know-How-Transfer.
Rechtsanwalt Peter von der Grün mit seinem "persönlichen" Abgeordneten Markus Reichhart
Gruppenbild mit Dame: Die vier Abgeordneten Markus Reichhart (1.v.l.), Michael Piazolo (3.v.l.), Alexander Muthmann (4.v.l.) und Tanja Schweiger (5.v.l.) posieren mit den Wirtschaftsjunioren.

Vierzig Wirtschaftsjuniorinnen und –junioren aus allen Regionen Bayerns haben sich für drei Tage aus ihren Unternehmen ausgeklinkt, um Politik hautnah zu erleben. Ihr Arbeitsplatz vom 22. bis zum 24. November 2011 war das Maximilianeum in München: Hier begleiteten sie Abgeordnete aus allen Fraktionen zu Sitzungen und Gesprächen, lernten den Parlaments-Alltag kennen. 

Das Angebot hat Tradition, berichtet Chris Payr aus Schweinfurt, der Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Bayern: „Es ist einfach spannend, die Diskussion in einer Fraktion zu verfolgen, die Arbeit in den Ausschüssen oder im Plenum zu beobachten und einen Einblick in das Innenleben zu bekommen“.

Überrascht vom Arbeitspensum der Politiker

Jeder Wirtschaftsjunior hatte seinen persönlichen Abgeordneten. Peter von der Grün, Rechtsanwalt aus Neuburg an der Donau, begleitete MdL Markus Reichhart zu jedem Termin: Gespräche, Fraktions- und Plenarsitzung und ein Parlamentarischer Abend. Der Wirtschaftsjunior ist beeindruckt von dem Arbeitspensum. Für ihn ist diese intensive Begegnung mit der Politik eine wichtige Erfahrung.

Die Wirtschaftsjunioren kommen aus den unterschiedlichsten Berufen. Finanz- und Versicherungsmakler, Software-Unternehmer, Sportmanager, Inhaber von Modegeschäften finden sich ebenso unter ihnen wie Handwerksmeister. Alexander Muthmann von den FREIEN WÄHLERN, der stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag, hat die Gäste am ersten Tag willkommen geheißen, ehe sie in die Gruppen für die verschiedenen Fraktionen aufgeteilt wurden. Muthmann schätzt diesen „Blick von außen“, freut sich auf den Gedankenaustausch: „Welche Erwartungen haben junge Unternehmer an die Politik, wie stehen sie zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen, was treibt sie um, wo liegen Probleme, wo sehen sie Chancen?“ Übereinstimmende Meinung der Beteiligten aus allen Fraktionen: Solche Begegnungen sind wichtig – für beide Seiten.